Portrait

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Dietmar Köster, geboren am 6. Januar 1957 in Schwerte, ist seit dem 1. Juli 2014 Mitglied des Europäischen Parlaments. Er begann seine politische Arbeit mit 17 Jahren in der Juso-SchülerInnengruppe in Schwerte und engagierte sich in der Schülervertretung. Die Arbeit bei den JungsozialistInnen führte 1975 zu seinem Eintritt in die SPD. In den 1980er-Jahren intensivierte Köster sein Engagement in der Friedensbewegung, u.a. als Mitorganisator der Ostermärsche Ruhr. Bis heute ist die Herstellung und Wahrung eines dauerhaften globalen Friedens eines seiner zentralen politischen Anliegen.

Anfang der 1990er-Jahre wechselte Köster seinen Wohnort nach Wetter (Ruhr). Auch hier engagierte er sich in der SPD, so saß er unter anderem dem SPD-Stadtverband Wetter und von 2000 bis 2014 dem SPD-Unterbezirk Ennepe-Ruhr vor. Als Mitglied des Landesvorstandes der NRWSPD war er schließlich in der Zeit von 2002 bis 2004 und wieder ab 2006 an der Reform der Landespartei nach der verlorenen Landtagswahl 2005 beteiligt. Seit 2007 ist der heutige Europaabgeordnete zudem Mitglied im Sprecherkreis der Ruhr SPD. Köster ordnet sich dem linken Parteiflügel innerhalb der SPD zu.

Neben seiner Laufbahn in der Partei befasste sich der Diplom-Sozialwissenschaftler vor allem mit der Geragogik (Altersbildung). Er promovierte an der Universität Dortmund im Jahr 2001 zu diesem Thema. 2002 war Köster Mitbegründer des Wittener ‚Forschungsinstituts Geragogik’ (FoGera) und des Arbeitskreises‚“Kritische Gerontologie“ in der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie. Im Jahr 2012 wurde Köster zum Professor an der Fachhochschule Dortmund im Fach Soziologie berufen.

Im Wahlkampf 2014 warb Köster mit dem Slogan „Für ein Europa der sozialen Kompetenz und wirtschaftlichen Vernunft“ für einen Politikwechsel in Europa. Seit seiner Wahl in das Europäische Parlament ist er Mitglied im Rechtsausschuss (JURI) und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Kultur und Bildung (CULT).

Köster ist Vater einer erwachsenen Tochter. Zu seinen Interessen außerhalb der Politik zählen Fußball, insbesondere der BVB, Literatur, Musik und Kultur.